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Balsthal, 10. Juni 2005. Jeder zweite Schweizer ist besorgt über den Zustand der Hygiene in Restaurants. Jeder Dritte hat Angst vor einer Lebensmittelvergiftung. Und jeder Sechste äusserte den Verdacht, während den letzten drei Jahren mindestens einmal eine Lebensmittelvergiftung gehabt zu haben nach einem Restaurantbesuch. Im Vergleich mit anderen Nationen schneidet die Schweiz aber noch gut ab. Dieses Resultat zeigt eine von Kimberly-Clark® Professional in Auftrag gegebene europäische Umfrage*. Im Januar und Februar 2005 wurden in sechs europäischen Ländern (Schweiz, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Spanien, Italien) insgesamt 5'664 Personen über Hygiene in Restaurants befragt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig gepflegte und saubere Restaurants für die Gäste sind. Denn 50 Prozent der Schweizer (68% der Europäer) sorgen sich über die Hygienezustände in Restaurants. Besonders besorgt über mangelnde Hygiene sind die Briten (84%) gefolgt von den Franzosen und Italienern (je 82%) sowie den Spaniern (65%) und den Deutschen (42%). 33 Prozent der Schweizer (europaweit 58%) haben gar Angst vor einer Lebensmittelvergiftung - nur die Deutschen (28 % sind besorgt) sehen dem Restaurantbesuch entspannter entgegen. Aber nur 64 Prozent der Schweizer (europaweit 52%) würden sich beim Besitzer oder Manager beklagen, falls der Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung vorliegt. Jeder Sechste mit Verdacht auf LebensmittelvergiftungGefragt nach vermuteten Vorfällen an Lebensmittelvergiftungen in der Schweiz zeigt sich, dass 17 Prozent aller befragten Schweizer innerhalb der letzten drei Jahre mindestens einmal den Verdacht hatten, nach einem Restaurantbesuch an einer Lebensmittelvergiftung zu leiden. Nina Steiner, Kimberly-Clark® Professional Schweiz, sieht Handlungsbedarf: "In den Schweizer Restaurants wird bereits viel für die Hygiene getan. Aber 17 Prozent mögliche Lebensmittelvergiftungen sind deutlich zu viel. Mit wenig Aufwand und einigen einfachen Regeln liesse sich oft schnell eine grosse Verbesserung erzielen." Schweizer klagen über fehlende (Papier-)Handtücher Als unangenehmste Erlebnisse in europäischen Restauranttoiletten - die weitläufig als "Visitenkarte" für bestehende Hygienestandards angesehen werden - werden unsaubere Toiletten (48%), fehlendes Toilettenpapier (36%) und generell schmutzige Örtlichkeiten (28%) erwähnt. Tiefergehende nationale Unterschiede zeigen sich bei genauerem Hinsehen: Die Schweizer stören sich des weiteren, wenn die (Papier-)Handtücher fehlen und nur ein Heisslufttrockner als einzige Trocknungsmöglichkeit zur Verfügung steht (7% und 9% in der Schweiz gegenüber 4% und 2% im europäischen Durchschnitt (siehe nachfolgende Grafik)). Dagegen sehen die Schweizer, Briten, Franzosen und Spanier kaum ein Problem, wenn die Toiletten nicht nach Geschlechtern getrennt sind - im Gegensatz zu den Deutschen und Italienern. Die Engländer finden es besonders störend, wenn die Seife fehlt (29% gegenüber 14% im Durchschnitt).
![]() * Die Umfrage wurde vom MORI-Institut (www.mori.com) in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vor Ort (im Falle der Schweiz die IHA-GfK AG) im Auftrag von Kimberly-Clark® Professional vom 25. Januar - 27. Februar 2005 durchgeführt. Gesamthaft wurden 5'664 Personen befragt. (Grossbritannien 1'1184, Spanien 1'016, Frankreich 1'1010, Italien 995, Deutschland 953, Schweiz 506). Die Interviews wurden bei den Befragten zu Hause via CAPI Omnibus durchgeführt. |
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